Im Laufe der Jahre durchlitt ich bis Anfang 2012 viele neurologische Symptome, die ich hier kurz anreiße:

Beschwerdeverlauf

Zeckenstich im Jahr 1991 bekannt.

Zecke von Arzt entfernen lassen und mit Antibiotika für etwa ein, zwei Wochen behandelt und als abgeheilt eingestuft. Keine Erinnerung mehr an Beschwerden in dieser Zeit.

Erste Beschwerden 1998

Ein Nerv im linken Fuß schien laut Arztaussage einge-klemmt. Linker Fuß wurde taub und fühlte sich wie ein Holzklotz an. Sehr heftige Schmerzen über einige Monate. Nach ca. vier Jahren keine Folgeschäden mehr spürbar. Nerv hatte sich gut erholt. Behandelt wurde mit Keltican.

Seit 2000

Ständig mal heftiger mal weniger heftig auftretende Nackenschmerzen. Teilweise mit Tabletten nicht in den Griff zu bekommen. Einnahme von Ibuprofen 400, das hilft mir.

2002

Ausfall des gleichen Fußnervs am linken Fuß, nur nicht so ausgeprägt. Kribbeln hielt bis heute an. Behandelt wurde mit Keltican.

2005

Ausfall des gleichen Fußnervs, nur auf der rechten Seite und diesmal noch schwerer. Das Kribbeln hielt bis heute an inklusive Schmerzen und anderen Sensationen. Behandelt wurde mit Cortison.

Hörsturz auf dem linken Ohr. Folge Tinnitus. Behandlung mit Cortison und später mit hoch dosiertem Ginkgo.

Ab 2007

Ständig wiederkehrende Kribbel-Attacken im Abstand von ungefähr sechs Monaten. Taubheitsgefühle über einige Monate in allen Fingern beider Hände. Das teilweise auch mit Kraftverlust in den Händen verbunden. Gelegentlich zudem leichte Ausfälle der bereits angegriffenen Fußnerven. 2007 und 2008 Operationen beider Karpaltunnel.

2007

Zweiter Hörsturz auf dem linken Ohr. Folge: Tinnitus. Wieder Behandlung mit Cortison und später mit hoch dosiertem Ginkgo. Einige Monate später erneut ein leichter Hörsturz auf dem rechten Ohr. Auch diesmal die erneute Folge: Tinnitus, ständiges Rauschen und Fiepsen im Ohr. Behandlung mit Cortison und später mit hoch dosiertem Tebonin 240 intens.

2009

Ausfall eines Nervs der rechten Hand und sechs Monate später Ausfall eines Nervs im rechten Bein. Folge: heftige Schmerzen und Lähmungserscheinungen in Hand und Bein. Laut Ärzte wie bei einem HWS- und LWS-Syndrom. MRTs brachten keine Ergebnisse. Einweisung in Uniklinik Düsseldorf für vier Tage. Kompletter Check einschließlich Lumbalpunktion und Gentests. Alle Werte völlig unauffällig. Keine Behandlung. Außerdem Ausfälle des Fußhebers und -senkers für einige Wochen bis Monate.

2010

Ausfall des Nervs Sulcus ulnaris. Bisher schwerster und schmerzhaftester Ausfall. OP des Sulcus ulnaris am linken Ellbogen zur Entlastung des Nervs. Beginn mit Lyrica für ein Jahr. Brachte nur mäßige Schmerzlinderung und mehr das Gefühl von „neben sich stehen“, weshalb auch die Absetzung nach einem Jahr auf eigene Initiative erfolgte.

Seit 2010

Immer häufiger und in immer kürzeren Abständen auftretende Nervenausfälle, kognitive Störungen, Angstattacken für einige Tage, schnelle Erschöpfung auch bei geringer Belastung.

2011

Sehr starke Schmerzen in beiden Knien nach einem kurzen harmlosen Lauf. Keine Behandlung. Habe mehrere Monate wenig belastet, und es wurde langsam besser.

Immer häufiger auftretende Schmerzanfälle in immer kürzeren Abständen wie Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Lendenschmerzen, Symptomschmerzen der Nerven, Kribbel-Attacken, Schmerzen beim Wasserlassen für ein bis zwei Tage und Muskelflattern an Beinen und Armen (Wade, Unterarm). Behandlung mit Schmerzmitteln (Ibuprofen 400).

Seit 2012

Anfälle schon fast im zwei- bis vierwöchigen Rhythmus, knacken im Nacken, leichte Hörstürze auf beiden Seiten, Taubheitsgefühle und Lähmungserscheinungen in Füßen, Händen und Fingern für einige Wochen. Behandlung mit Schmerzmitteln (Ibuprofen 800).

Bringen wir es auf den Punkt

Meine Beschwerden in Stichpunkten und chronologisch sortiert von 1998 bis 2012

  • Taubheitsgefühle Fußsohlen
  • Taubheitsgefühle Fußaußenränder
  • Taubheitsgefühle in den Fingern
  • Kribbelparästhesien an Füßen, Knöcheln und Händen
  • Lähmungs- und Schwächeerscheinungen in Beinen und Armen für Monate
  • Ausfall des Fußhebers und Fußsenkers für Wochen und Monate
  • Ausfall des Sulcus ulnaris, kein Greifen mehr möglich und keine Kraft mehr für Monate
  • Leichte Hörstürze, Hörprobleme und Gehörsensationen mit Tinnitus (mehrmals die Woche bzw. Monat)
  • Rückenschmerzen (zwischen den Schulterblättern)
  • Nackenschmerzen (bis hin zur Übelkeit, Ibuprofen immer weniger Wirkung)
  • Nackensteifigkeit (häufiges Knacken der Na-ckenwirbel)
  • Lendenschmerzen mit Ausstrahlung in den Ischias bis ins Bein, ähnlich einem Bandscheibenvorfall
  • Knieinnenschmerzen (für Wochen bis Monate kaum Laufen möglich)
  • Ständiges Gefühl von Entzündungen im ganzen Körper, hauptsächlich im Nacken, Rücken und Lendenbereich, von da aus ausstrahlend in Beine und Arme
  • Schmerzen und Taubheitsgefühl in der Brust
  • Durchfälle
  • Herzrasen
  • Starkes neben sich stehen
  • Panikattacken und Angstanfälle